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F.R. BOOKING
"Warum bin ich so vergesslich.....?!" war ein Track, den man sich auch heute noch gern anhört
Nico Suave gehört mit seinem Rap-Style eher zu den ruhigeren Vertretern, die nicht mit großem Rumgepose überzeugen müssen. 2001 war er zusammen mit Tefla & Jaleel....

schonmal in Braunschweig, damals im Brain Club.
Und schon damals war das Haus rappel dicke voll und die Crowd hat getobt, wie es bei keinem anderen Stop auf seiner Tour damals der Fall war.
Lest nun aber erstmal eine aktuelle Bio von Nico, die er extra für die Flava Seite nochmal auf den neuesten Stand gebracht hat:

Nico Suave – Kurzbiographie

Stand: Januar 2004

Kommt man nicht selbst aus Menden, dieser sonst so selten in den Schlagzeilen stehenden Kleinstadt im Sauerland, wird man ihrem Geheimnis wohl nie auf die Schliche kommen. Denn nicht nur, dass Eins,Zwo´s Dendemann diesen Ort seine Hometown nennt. Auch Rapper wie Majubiese und Dabrutack entstammen der etwa 60 000 Einwohner zählenden Gemeinde nördlich von Dortmund. Mit letztgenanntem bildete Nico Suave, ebenfalls aufgewachsen in Menden, Mitte der 90er Jahre seine erste Rap-Gruppe: Provinzaroma.
Es war jene Zeit, in der man von einem Hype um Rap auf Deutsch noch träumen durfte. Und doch tat sich ständig etwas, wenn auch nur auf kleinsten Plattformen. Eine dieser Plattformen war im Jahre 1997 etwa der über ‚Operation 23’ erschienene Sampler „Innenseite“, auf dem Nico mit Provinzaroma sein Vinyldebüt feierte. Bevor sich aus dieser Veröffentlichung aber weiteres hätte ergeben können, löste sich Provinzaroma wieder auf.
Es folgte die Zeit, in der Nico sich mit seinem altem Kollegen Majubiese zusammen tat, um mit ihm gemeinsam dem Traum vom Plattenvertrag nachzueifern. Doch als sich ein Label für die beiden interessierte, entschloss Nico, sich von diesem Angebot zurückzuziehen. Und so erschien seiner Zeit statt eines Albums der beiden lediglich ein Majubiese Soloalbum. Dass Nico jedoch Talent zum Rappen hat, und dass er über all die Jahre hart an seinen Demotapes gearbeitet hatte, war inzwischen bis zu seinem alten Freund Dendemann vorgedrungen. Der war zwar mittlerweile nach Hamburg gezogen und konnte sich an höchsten Lobliedern von allen Seiten über seine Reimkünste freuen. Doch vergaß er auf dem Debütalbum seiner Band Eins,Zwo, „Gefährliches Halbwissen“, nicht seinen alten Mendener Kollegen Nico Suave und featurte ihn auf dem Titel „Sternzeichen Krebs“. Darüber hinaus nahmen Eins,Zwo ihn auch mit auf Tour durch den deutschsprachigen Raum, was für Nico nicht ohne Folgen blieb. So lernte er auf der Tour DJ Sparc kennen, mit dem er nach der Tour sofort ein Team bildet. Denn so unterschiedlich die Hintergründe der beiden sind, so sehr können sie sich mit ihren verschiedenen Tugenden ergänzen.
Im Jahre 1999 erschien dann, Suave war gerade nach Hamburg gezogen, seine erste Maxi: „Barkeeper“/ „Münchhausen“, für die er als Produzent Ill Will gewinnen konnte. Der Hamburger Produzent nahm sich zudem auch gleich dem neuen Duo Suave-Sparc an und begann mit der Arbeit an Nico Suaves Debüt Album als ausführender Produzent.
2001 erschien dann Nico´s erster Longplayer „Suave“ auf Mercury/Island Records, für das er als Produzenten, neben Ill Will, auch die Jungs von Blumentopf, DJ Swift oder Mr. Denzel gewinnen konnte. Das Album verkaufte sich bis heute etwa 30 000 Mal und brachte mit der ersten Auskopplung „Vergesslich“ zudem einen Airplay Hit hervor. Der Song lief sowohl im TV wie auch im Radio lange auf Heavy Rotation. Abgerundet wurde das Album seiner Zeit durch eine großangelegte Tour mit Tefla&Jaleel, quer durch den deutschsprachigen Raum.
Inzwischen war der Hype um Rap auf Deutsch aber wieder verpufft, so dass man von vielen Künstlern erst mal nicht mehr viel hören konnte. So auch von Nico Suave. Er hatte Probleme mit seinem Management und seiner Plattenfirma, trennte sich letztendlich von seinem Management und auch die Zusammenarbeit mit Mercury/Island wurde beendet. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, besann er sich auf seine Tugenden, entwickelte sich weiter und fertigte, nachdem sich die Papierprobleme erledigt hatten, neue Stücke für ein zweites Album an. So erinnert die Musik seiner neuen Stücke auch nur noch entfernt an den jazzigen, relaxten Sound seines erstes Albums. Doch die konsequente Entwicklung seiner Skills und das wahrnehmen verschiedenster aktueller Einflüsse ließen bei dem jungen Mann aus Menden einen zeitgemäßen, eigenständigen, für ihn immer noch typischen Stil entstehen. Kombiniert mit Beats etwa vom kroatischen Black Out Produzententeam, die jüngst auch eine Produktion für Erick Sermon, Redman und Sy Scott ablieferten, oder mit den Instrumentals von Fast-H und Rick Marvel aus Frankfurt, wird dieser Stil in Zukunft sicher noch für Überraschungen sorgen. Und für einen neuen Plattenvertrag. Denn zu erzählen hat Nico Suave noch immer mehr als genug.
Im Herbst 2003 war Nico Suave zudem wieder auf den Bühnen des deutschsprachigen Raumes zu sehen. Als Support für Blumentopf spielte er zusammen mit DJ Sparc und Phantom Black als Sideman vor fast überall ausverkauften Hallen und zeigte, dass er bereits in den Startlöchern steht, 2004 zu seinem Jahr zu machen.



2004-02-24